Das Erbe der Thraker - Sakar und die Rhodopen



Fresken aus dem Grabmal von Aleksandrovo

Höhepunkte

  • Plovdiv und das Batschkovo Kloster 
  • Die Felsenstadt von Perperikon und das Heiligtum von Tatul
  • Das Grabmal von Aleksandrovo und Museum des thrakischen Kultur
  • Die Mosaiken des des römischen Villa Armira
  • Gastfreundschaft und hausgemachte Speisen
Wanderungen
  • Schwierigkeitsgrad: mittel
  • Gehzeiten: 2 - 4 Stunden
  • Terrain: hügelige Landschaften


Termine 2017: 27 Mai- 9 Juni

Preise im 2017 995 Euro bei 4-5 Teilnehmer
                      925 Euro bei 6-7 Teilnehmer
Preisminderung für grosse Gruppen

Einzelzimmerzuschlag 95 Euro

Reisedauer: 14 Tage 

Eingeschlossene Leistungen

  • 13 Übernachtungen in 3 Sterne und Familienhotels
  • Doppelzimmer mit Dusche und WC
  • 13 Abendessen und 13 Fühstück
  • Fahrten laut Programm
  • Deutschsprachige Reiseleitung
Tag 1 Die Hauptstadt Sofia

Ankunft. Stadtrundgang in Sofia. Wir sehen alle bedeutende Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt. Kirchen, Moscheen und prächtige Regierungspaläste - Sofia hat viele Gesichter. Golden glänzender Mittelpunkt der Hauptstadt ist die Alexander-Nevski-Kathedrale. Das älteste Bauwerk der Stadt ist die Rotunde Heiliger Georg aus dem 4. Jh. Bemerkenswert sind die römischen Ruinen aus der antiken Stadt Serdika.
Eine Übernachtung im 4-Sterner Hotel in Sofia.

Tag 2 Das Grabmal von Aleksandrovo und Museum des Thrakischen Kultur

Transfer nach Haskovo und Besuch des Museum des thrakischen Kultur mit dem Grabmal von Aleksandrovo (originalltreue Kopie). Das Grabmal stammt aus dem Anfang des 4. Jahrhunderts v. Chr. und ist einzigartig durch ihre Wandmalereien - Jagd- und Kampfthemen. Die Figuren sind verschieden. Neben den Reitern sehen wir einen plumpen Riesen, der einen Edelhirsch anfällt, bewaffnet nur mit einem krummen thrakischen Messer. Ein nackter Dicker haut einen Eber nieder. Hunde schlürfen blutgierig Blut von den verletzten Tieren.
Weiterfahrt nach Topolovgrad in Sakar Gebirge.
Abendessen und Übernachtung in Topolovgrad in einem Familienhotel 3***, das ausser der Stadt in der Grüne liegt.

Tag 3 Das erhaltene Natur- und Kulturerbe im "Niemandsland"

Ein Tag für die Region südlich von Topolovgrad, an der Grenze mit Türkei. Matochina und Sakartsi Dörfer bieten schöne Panoramas zu den Bergen an. Wir sehen die Ruinen der Paleokastro Festung nah an Topolovgrad, wo die Thraker die Sonne verehrt haben. Wanderung zur thrakischen Dolmens aus der Spätbronzezeit beim Dorf Hljabovo. Sie bestehen aus ein oder zwei geschlossenen hintereinander liegenden Kammern, deren Öffnungen aus so genannten Seelenlöchern bestehen. Vor den rechteckigen Kammern liegt ein dromosartiger Gang.
Abendessen und Übernachtung bei Topolovgrad.

Tag 4 Das Grabmal von Mesek

Fahrt nach Ivailovgrad mit Stopp am Mezek Grabstätte aus dem Р†V.-ІІІ. Jahrhundert v. Chr. Sie ist die größte und eine der interessantesten und beeindruckendsten kuppelförmige Gruft vom mykenischen Typ in Thrakien. Zur Grabstätte gelangt man durch einen mehr als 20 Meter langen Tunnel (Dromos). Es folgen zwei rechtwinklige Vorräume, und dann - eine runde Grabkammer mit einer korbförmigen Kuppel. Die gesamte Anlage ist ungefähr 31 Meter lang.  Kurze Wanderung zur Festung Mesek über dem Dorf.
Weiterfahrt nach Ivailovgrad.
Abendessen und Übernachtung in einem Hotel in Ivailovgrad, das schönes Panorama zur Stadt zeigt.

Tag 5 Die Gorgone des römischen Villa Armira

Besuch des nahgelegenen Villa Armira - eines der interessantesten Denkmäler aus der Epoche des Römischen und das reichste private Schloss aus dieser Zeit, entdeckt auf den heutigen bulgarischen Gebieten. Die Böden von allen Räumlichkeiten und Korridoren waren mit hoch kunstvollen Mosaiken bedeckt. Besonders wertvoll ist das Porträt des Eigentümers mit seinen beiden Kindern und die Abbildung von Medusa Gorgone - ein Symbol, das mehrfach in der Dekoration der Villa auftritt. Wanderung in der Umgebung der Dörfer Mandritsa und Dolno lukovo und Besuch der alte "Heilige Konstantin und Elena Kirche" mit interessante Wandmalereien. Abendessen und Übernachtung in Ivailovgrad.

Tag  6 Die Mäandern von Arda Fluss

Frühstück und Fahrt nach Dorf Borislavtsi, wo wir das berühmte Tahini von Borislavtsi probieren können oder das kleine ethnografische Museum im Dorf besichtigen. Wanderung nach Gorno Pole in einen der schönsten Naturlandschaften Bulgariens - die Mäandern von Arda Fluss. Umgeben von Berghängen und Felswänden, fliesst der Fluss mit vielen Kurven Richtung Griechenlandund und schafft eine eindrucksvolle Landschaft.
Gehzeit 4 Std.
Abendessen und Übernachtung in Ökogästhaus "Die Wilde Farm"

Tag 7 Teufelskanyon und Naturschutzgebiet Madzharovo

Wanderung in Naturschutzgebiet von Madzharovo. Die Gegend umfasst einen Teil des engen Flusstals von Arda, das von Berghängen und Felswänden umgeben ist. Das einzigartige Mikroklima und die Vielfalt des Reliefs sind der Grund für die reiche Vogelartvielfalt, die hier anzutreffen ist. Einer der beiden Kolonien der Gänsegeier in Bulgarien hält sich auf den Felsen an den Ufern des Flusses Arda auf. Auf dem Fahrt zurück besichtigen wir das einzige in Bulgarien Kromlech beim Dorf Dolni Glavanak. Bei archäologischen Erforschungen wurde festgestellt, dass der Komplex in der zweiten Phase der frühen Eisenzeit (8. bis 6. Jahrhundert v. Chr.) errichtet wurde.
Abendessen und Übernachtung in Ökogästhaus "Die Wilde Farm"

Tag 8 Borovitsa Fluss und die Felsenstadt von Perperikon

Frühstück und Fahrt Richtung Borovitsa Fluss. Wanderung am Fluss entlang mit schöne Panoramaaussichten zur Kardzhali Stausee, vorbei an der mittelalterlichen Brücke von Nenkovo und zurück. Gehzeit ca 5-6 Stunden. 
Rückfahrt mit Zwischenstopp und Besichtigung der Natursehenswürdigkeit "Vkamenata Svatba" (Versteinerte Hochzeit) bei Dorf Zimzelen. Neben den Steinernen Pilzen beim Dorf Beli Plast ist sie eine der interessantesten Felsbildungen der s.g. Kardzhali-Pyramiden. Die sich auf einer Fläche von 5ha ausbreitenden Felsbildungen sind bis zu 10m hoch. Wissenschaftlichen Thesen zufolge hat die Felsbildung vor 40 Millionen Jahren eingesetzt.
Besichtigung von berühmten Felsenstadt Perperikon. Bei den Thrakern wurde das landschaftlich markante Gelände zu einer als heilig geltenden Felsenstadt, Hauptstadt im Orpheuskult und Festung mit Königspalast. Später siedelten auf dem Gebiet Römer, Goten, Byzantiner und Bulgaren.
Abendessen und Übernachtung im Kloster "Maria Himmelfahrt" in Kardzhali.

Tag 9 Das Megalithenheiligtum bei Tatul und Naturschutzgebiet Studen Kladenets

Frühstück und Fahrt nach Dorf Nanovitsa. Wanderung im Naturschutzgebiet Studen Kladenets. Beeindrückende Landschaften, Reen, Wölfe, Scharzstörche und Geier - das Naturschutzgebiet bei Studen Kladenets Stausee ist ein Traumort für Naturliebhaber. Gehzeit ca 4 Std.
Auf dem Rückfahrt besichtigen wir das thrakische Megalithenheiligtum bei Dorf Tatul. Der Komplex existiert seit dem Ende des V. Jahrtausends und dem Anfang des Р†V. Jahrtausends v. Chr. Und besteht aus zwei Sarkophagen, eine viereckige Grundlage für den Hauptaltar und einen drei Meter tiefen Ziehbrunnen. Die Historiker glauben, dass die Sarkophage, der Pyramidenstumpf und die seitliche Kammer die Grabstätten von Orpheus und von dem thrakischen König Rhesos darstellen. Eintritt 3 Leva
Abendessen und eine Übernachtung in Kloster "Maria Himmelfahrt".

Tag 10 Ethnografischer Komplex Slatograd

Frühstüchk und Fahrt Richtung Momchilgrad. Wanderung zur steinernen Wald bei dem Dorf Raven.
Weiterfahrt nach Slatograd. Besichtigung des ethnographischen Komplex im Herzem der Stadt. Es ist ein Museum im Freien und besteht aus einem ethnographischem Museum, Handwerkstätten und Ausstellungen über Wasseranlagen. Jede Werkstatt ist in Betrieb und die erfahrenen Meister schaffen vor den Augen der Besucher Waren, die man kaufen kann. Eine weitere Attraktion des Komplexes sind die drei Wasseranlagen, die bis heute immer noch in Betrieb sind - Wollmühle, Walkmühle und Wassermühle.
Abendessen und Übernachtung in Zlatograd.

Tag 11 Arda Dorf

Fahrt zum Dorf Arda. Hier kann man der reiche Pflanzen- und Teirwelt der Südrhodopen geniessen, eine von insgesamt 15 Ökopfads, die in dem Gegend sich befinden, erwandern, den Ardin Gipfel (1730 m) besteigen, oder zu den Quellen der Arda Fluss gehen an die Grenze  mit Griechenland zu wandern -  die Möglichkeiten sind viel.
Abendessen und Übernachtung in einem Familienhotel in Arda.

Tag 12 Aud dem "Pfad der Wasserfälle" und in Uhlovitsa Höhle

Wanderung auf dem "Pfad der Wasserfälle" im "Soskovtscheto" Reservat. Der Weg führt vorbei am Elenska Fluss entlang, wobei man den Fluss mehrmals überquert. Es gibt insgesamt 46 Wasserfäalle zu sehen, der höchste ist 68 M. hoch.
Gehzeit 4 Stunden, +/-600 Meter
Am Nachmittag Besuch von Uhlovitsa - eine der schönsten Höhlen in Bulgarien. Aufgrund ihrer prächtigen Formationen wird sie oft mit einem unterirdischen Palast verglichen.
Abendessen und Übernachtung in einem Familienhotel in Arda.

Tag 13 Das Batschkovo Kloster und Plovdiv

Fahrt zum Batschkovo Kloster aus 11 Jh. Das zweitgrösste Kloster Bulgariens liegt umgeben von felsigen Gipfeln des Rhodopen. Als wundertätig wurde von dem Gläubigen die Ikone Gottesmutter Eleussa aus dem 14 Jh. verehrt. Im alten Refektorium (Speiseraum) des Klosters wurden einmalige Wandmalereien von Philosophen und Schriftstellern der Antike freigelegt.
Weiterfahrt nach Plovdiv und Besichtigung der Altstadt. Wir sehen das Römische Theater aus dem 2. Jh., das Römische Stadion, die Kirche "Heilige Konstantin und Elena" und die Dzumaja Moschee - eine der ältesten Moscheen auf der Balkanhalbinsel.
Abendessen in der Altstadt und eine Übernachtung in 4 Sterner Hotel im Stadtzentrum.

Tag 14 Abfahrt

Fahrt nach Sofia und Rückflug

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